Soooo wahnsinnig viel Schnee hatte es ja bis jetzt nicht, umso mehr haben wir uns gefreut, als in der zweiten Januarwoche einiges vom Himmel fiel und zudem bis zum Wochenende liegen blieb. Wie man sieht, war einiges an Schneestapfen angesagt (Bild 2). Wie man bei genauerem Hinsehen auf dem ersten Bild sieht, sind die für den Winter typischen Bodenwellen in der Piste wieder da. Dies kommt daher, dass sich Piste und Untergrund stark unterschiedlich bei Kälte verformen. An eine Landung ist da nicht zu denken, allenfalls ein Flugzeugträger-mässiger Schanzenstart…
Denn Anfang machte am Freitag der Crack Wing (Bild 4). Nicht wirklich ein Schneeflieger, aber so landete er zumindest weich. Von Vorteil, wenn man die ganze Elektronik auf der Oberseite des Wings montiert hat… 😉 Einige in der MGU kennen und fliegen die UMX Timber von E-flite.
Für die gibt es Schwimmer und wie man sieht, macht sie sich ganz gut (Bild 3). Was bei der Montage der Schwimmer und sonst beim Flieger zu beachten ist, kann man hier nachlesen: UMX Timber
Deutlich grösser waren wir dann am Samstag unterwegs. Einerseits eine Catalina, ein Flugboot von Dynam. Einige Zeit nicht mehr im Angebot ist es jetzt wieder erhältlich, startet gefühlt auf Schnee noch schneller als auf Wasser (Bild 5). Die abgebildete Maschine ist etwas aufgepeppt, siehe Dynam-Catalina. Der andere Flieger ist ein Stik, mit Verbrenner und Ski, siehe Bild 6.
Alles in allem eine im wahrsten Sinnen coole Zeit. Ach ja, die Akkus mögen es, wenn sie in einem Heizkoffer gelagert werden. Gibt es von verschiedenen Herstellern. Einfach mal nach Heizkoffer und Lipo googeln.
Schneefliegen 2019
- Martin Wunderli



