Es braucht gar nicht viel um auch bei schneebedecktem Fluggelände seinem Hobby frönen zu können. Da wären mal generell die Handstartmodelle zu nennen, die ja unabhängig vom Zustand des Untergrunds sind. Und beim Landen im Schnee wird es in der Regel weicher und damit Modell-schonender (Ok, Ausnahme: Eine immer wieder angetaute und gefrorene Oberfläche ist sicher schädigender als ein schöner Rasen…)
Richtig Spass macht es aber natürlich erst, wenn man das Element Schnee wirklich nutzt, d.h. wenn das Flugzeug z.B. Ski besitzt. Nachfolgend zwei Beispiele der letzten (?) Wintersaison, zuerst ein bekanntes Funktionsmodell
Ziemlich robust, wie man an der Konstruktion der Ski sieht.
Dem Flieger war es völlig egal, ob er auf der schneebedeckten Piste oder dem Rasen startete und landete.
Der Schnee darf aber nicht zu pulverig und tief sein, sonst versinkt der Flieger. Im Sommer können die Ski durch Räder ersetzt werden und die Einsatzfähigkeit bleibt gewahrt.
Ähnlich beim nächsten Flieger, dort wurden die Räder ebenfalls durch Ski ersetzt (vgl. https://martinwunderli.wordpress.com/2013/10/29/ski-fur-parkzone-trojan/).
Und wie man sieht, hat auch der Junior viel Spass dabei. Aber auch hier gilt: Nicht zu pulveriger und tiefer Schnee.
Zuletzt noch eine Variante, die auch mit viel Pulverschnee zurechtkommt: Ein Flugboot. Hierbei wird der ganze Rumpf als Schwimmkörper genutzt, was die Belastung pro cm2 reduziert und voilà:
Die Streifen aus Tagesleuchtfarbe (Graupner Selbstklebefolie) sind übrigens im Winter ziemlich zwingend. Bei grauweissem Himmel sieht man die Fluglage oder das ganze Flugzeug sonst schnell nicht mehr!
Ursprünglich hatte ich die Micro Icon A5 natürlich als Wasserflugzeug gekauft
(siehe https://martinwunderli.wordpress.com/2014/01/29/parkzone-micro-icon-a5/)
Aber Wasser bleibt ja Wasser, egal was für ein Aggregatszustand!
Viel Spass also beim Winterflugbetrieb
Martin Wunderli



