Normalerweise schreibe ich etwas wie “Saison 25/26”. Aber beim Schneefliegen war das nix diesmal. November/Dezember 2025 waren entweder zu warm oder mit zu wenig Niederschlag, jedenfalls ans Schneefliegen nicht zu denken. Die Skifahrer konnten ja auch ein Lied von der Schneeknappheit singen, weisse Bänder auf Braun-grün war bis weit hoch Standard zu Saisonbeginn. So war ich dann doch erstaunt, als unerwartet etwas Schnee von Freitag auf Samstag angekündigt wurde. Und tatsächlich, nicht viel, aber genügend für ein paar Rutschübungen hatte es gegeben.

Daher hielt mich nichts mehr zurück (die anderen Vereinskollegen aber schon 😉) am Samstag morgen. Die Temperaturen knapp über Null, der Schnee das Gras gerade so abgedeckt und 4-5cm auf der Piste. Da hätte es nicht mal ein Schwimmerflugzeug oder Flugboot gebraucht, Ski am Flieger hätten genügt.

Aber egal. Zuerst wieder mal an den Flieger gewöhnt (benutze meine Firefly mit Schwimmern weniger als 10 mal im Jahr beim Wasser- und Schneefliegen) – Wofür waren nochmals diese Flugmodi? 😉– und dann von der Piste im Gegenwind gestartet. Wie man auf den Bildern sieht, war der Flieger nach wenigen Metern in der Luft, ein Traum. Etwas aufpassen musste man schon, ab und zu brach die Sonne durch die Wolken und blendete ganz ordentlich und wenn nicht, dann verschmolz der weitgehend weisse Flieger mit den grauen Wolken.

Mit einem Schwimmerflieger auf Schnee kann man wunderbar die Landungen und Starts üben, die dann im Frühling auf Wasser nicht mehr ganz so holprig ausfallen. Und so gab es Start um Landung um Start um ... Ich kann das jedem nur empfehlen, es macht riesigen Spass. Aber nach 1-2 Stunden wird es kalt, trotz dicken Schuhen/Socken/Warmer Jacke und gefütterter Senderhülle (unbedingt zulegen, kostet nicht viel aber hilft viel).

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